Schotter wird abgeladen
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Hauptbahnhof Köln hat den Betrieb pünktlich wieder aufgenommen

24.11.2025

Seit dem Morgen des 24. November, 5 Uhr fahren wieder alle Züge regulär durch den Kölner Hauptbahnhof. Damit können die Fahrgäste wie gewohnt rund 1.300 Zugfahrten für ihre Reise mit der Bahn nutzen. 

Zwischen dem 14. November (21 Uhr) und 24. November (5 Uhr) haben wir ein umfangreiches Baupensum im Vorgriff auf die Inbetriebnahme des neuen ESTW des Hauptbahnhofes realisiert. Der Hauptbahnhof Köln blieb dabei mit Ausnahme einer Nacht durchweg mit rund 540 Zügen erreichbar. Für die Fahrgäste standen in den Umsteigebahnhöfen zusätzliche Servicekräfte bereit. Allein am Deutzer Bahnhof, wo ein Großteil der Fernverkehrszüge hielt, waren tagsüber jeweils rund 18 Mitarbeitende im Einsatz, um Reisende zu informieren.  

Ein umfangreiches Baupensum rund um den Hauptbahnhof Köln ist geschafft. Seit dem späten Abend des 14. November haben unsere Teams von DB und der Baufirmen an vielen Gewerken rund um die Uhr gearbeitet, um den straffen Zeitplan zu halten. Seit heute Morgen 5 Uhr rollen die Züge wieder vollständig für die Fahrgäste.  

In den vergangenen Tagen waren bis zu 120 Fachkräfte in mehreren Schichten auf der Baustelle am Kölner Hauptbahnhof im Einsatz. Die Teams haben dabei  in Vorbereitung der Inbetriebnahme des neuen ESTW

· Arbeiten an zwei Weichen und den Oberleitungen  
· zahlreiche Kabeltiefbauten und  
· die Bahnsteigverlängerung an Gleis 8/9 umgesetzt.  

Außerdem haben wir die Sperrung genutzt, um zusätzlich bestehende Weichen instandzuhalten. Darüber hinaus haben wir die Oberleitungsanlage in Richtung Hohenzollernbrücke erneuert und dort Schienen ausgewechselt.  

Für mehr Sauberkeit und Sicherheit am Bahnhof stand zudem eine Grundreinigung der Sicherheitslinien und Bahnsteigkanten und die Instandsetzung der Beleuchtungen im Bahnhof auf dem Programm.  

Zugleich haben wir gemeinsam mit den Projektpartnern an der Behebung des Software-Fehlers gearbeitet. Die Begutachtung durch die Sachverständigen geht im Anschluss an die Sperrung weiter. Die Behebung führt zu Änderungen in der Software-Planung. Umfang und dazugehörige Prüfschritte werden mit den Sachverständigen/Gutachtern und dem Hersteller bewertet und eingetaktet.

Was wir den Fahrgästen schon jetzt sagen können: Die zweite Sperrung wird kürzer sein. Selbstverständlich nehmen wir bei der Planung auch Rücksicht auf den Karnevalsverkehr in Köln oder haben den Start der Generalsanierung im Februar im Blick. Sobald die Details stehen, werden wir informieren.