
Erneuerung der Bahnübergänge Hürth-Fischenich
Das Projekt
Steckbrief
- Ort: Hürth-Fischenich
- Baumaßnahme: Bahnübergang
- Projektstand: in Planung
Mit der Erneuerung der Bahnübergänge Schmittenstraße und Bonnstraße werden zwei wichtige Knotenpunkte im Hürther Stadtteil Fischenich auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Beide Übergänge liegen an stark genutzten Verkehrsachsen, an denen Bahn‑, Fuß‑, Rad‑ und Straßenverkehr täglich aufeinandertreffen. Bereits im Mai 2025 wurde im ersten Schritt an beiden Bahnübergängen im Rahmen der Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerks Linke Rheinseite (1. Baustufe) die Leit- und Sicherungstechnik erneuert und in die neue Stellwerkstechnik eingebunden.
Bahnübergang Schmittenstraße
Der Bahnübergang Schmittenstraße im Hürther Stadtteil Fischenich wird erneuert. Ziel des Projekts ist es, den Bahnübergang an den heutigen Stand der Technik anzupassen und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu verbessern. Gleichzeitig wird damit die langfristige Verfügbarkeit der angrenzenden Bahnstrecken gesichert.
Besondere Situation am Bahnübergang Schmittenstraße
Der Bahnübergang liegt an einer Stelle, an der zwei parallel verlaufende Bahnstrecken zusammentreffen. Diese werden sowohl von Zügen der Deutschen Bahn als auch der Häfen und Güterverkehr Köln AG genutzt. Aufgrund der räumlichen Nähe der Gleise handelt es sich um einen zusammenhängenden Bahnübergang, bei dem die Sicherung für Kraftfahrzeuge, Radfahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger gemeinsam geregelt wird. Diese besondere Situation erfordert eine sorgfältig abgestimmte Planung.
Geplante Maßnahmen
Im Rahmen des Projekts wird der Bahnübergang umfassend neu gestaltet. Vorgesehen ist der Rückbau der bestehenden Anlagen und der Einbau einer modernen, rechnergesteuerten Bahnübergangssicherungsanlage mit Lichtzeichen und Schranken. Für Fußgängerinnen und Fußgänger sind zusätzliche Schranken, akustische Signale sowie taktile Elemente vorgesehen. Damit soll eine sichere und barrierearme Querung für alle Menschen ermöglicht werden.
Anpassungen an Straße, Geh- und Radwegen
Neben der technischen Erneuerung werden auch die Verkehrsflächen im Bereich des Bahnübergangs angepasst. Die Fahrbahn sowie die Geh- und Radwege werden so umgebaut, dass sie künftig den aktuellen technischen Regelwerken entsprechen. Insbesondere die Höhenlage der Straße wird verbessert, um eine sichere Nutzung durch alle Fahrzeuge, etwa auch durch Busse im Linienverkehr, zu gewährleisten. Die bestehenden Verkehrsbeziehungen bleiben grundsätzlich erhalten.
Ein wichtiger Schritt für die Sicherheit
Mit der Erneuerung des Bahnübergangs Schmittenstraße wird ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit und zur langfristigen Sicherung der Schieneninfrastruktur in Hürth‑Fischenich geleistet. Das Projekt trägt dazu bei, den Bahn‑ und Straßenverkehr auch künftig zuverlässig und sicher miteinander zu verbinden.

Neue Lichtzeichen und Schranken sorgen künftig für eine sichere Querung am Bahnübergang Schmittenstraße.
Bahnübergang Bonnstraße
Im Zuge der Maßnahme wird die bestehende Anlage vollständig zurückgebaut und durch eine moderne, rechnergesteuerte Sicherungstechnik ersetzt. Diese umfasst neue Schranken, Lichtsignale sowie einen erneuerten Fahrbahnbelag im Gleisbereich. Auch die Fuß- und Radwege werden neu angeordnet und barrierefrei gestaltet. Durch die optimierte Anordnung der Querungen können die Schließzeiten des Bahnübergangs reduziert werden.
Verbesserungen für Verkehr und Sicherheit
Die Verkehrsführung bleibt grundsätzlich erhalten. Gleichzeitig werden gezielte Anpassungen vorgenommen, um die Sicherheit weiter zu erhöhen und Verkehrsabläufe zu verbessern. So werden die Einmündungen von Marktweg und Gennerstraße angepasst, unter anderem um ein schnelleres Räumen des Bahnübergangs zu ermöglichen. Zusätzlich entstehen Querungshilfen sowie verbesserte Führungen für den Fuß- und Radverkehr.
Weitere Besonderheiten
Auch einzelne lokale Besonderheiten werden berücksichtigt: Ein denkmalgeschütztes Wegekreuz wird während der Bauzeit gesichert und anschließend in unmittelbarer Nähe wieder aufgestellt. Die für die Baumaßnahme benötigten Flächen bleiben weitgehend auf bereits genutzte Bereiche beschränkt.
Kontakt

Heidelinde Eisenbarth
DB InfraGO AG
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