
Bautagebuch S13
Auf dieser Seite dokumentieren wir Baufortschritte, blicken hinter die Kulissen unserer Arbeiten und sehen dem Projektteam über die Schulter.
14.07.2026: Einheben der Brückenteile in Bonn-Beuel: 200 Tonnen Beton schweben am Kran
Einen der größten Kräne Europas nutzt die DB im Juli zum Ausbau der S13 an der Eisenbahnüberführung Siegburger Straße in Bonn-Beuel. Der Kran hebt über mehrere Tage sieben Fertigteile aus Beton von der nahe gelegenen Baufläche in die neue Unterführung ein. Das schwerste Teil wiegt über 209 Tonnen, das leichteste rund 29 Tonnen.
Mit dem Einsatz des Krans kann die DB die Eisenbahnüberführung in kurzer Zeit einsetzen und die Gleise wieder befahrbar machen – ein wichtiger Meilenstein auch für die laufende Korridorsanierung Troisdorf – Koblenz – Wiesbaden.
Die neue Unterführung wurde seit Herbst 2025 in Teilen vorgefertigt. Die sieben Einzelteile bilden am Ende die 25 Meter lange Unterführung für den Fuß- und Radverkehr.




20.06.2026: Eine Eisenbahnbrücke in Bonn-Beuel wird erweitert
Der Träger zur Erweiterung der Eisenbahnbrücke über die Königswinterer Straße in Bonn-Beuel wurde am Wochenende montiert. Mit einem Schwertransport wurde der 40 Meter lange Brückenträger geliefert. Solche großen Transporte dürfen nur in den Nachtstunden durchgeführt werden. Mit Hilfe eines Krans konnte die Montage in den frühen Morgenstunden abgeschlossen werden. Zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden musste für diese Arbeiten die Straße und der Fußweg gesperrt werden.


14.06.2025: Signale werden per Hubschrauber an die Strecke geflogen und montiert
Das Projektteam der S13 hat am Freitagabend die letzte große Bauphase für den S13-Ausbau vor der Generalsanierung der rechten Rheinstrecke im nächsten Jahr eingeläutet. Mit Beginn der Arbeiten stand entlang der Ausbaustrecke am Wochenende direkt ein besonderer Einsatz an: Mit Hilfe eines Helikopters konnten rund 50 Signalmaste für das neue elektronische Stellwerk (ESTW) in Bonn-Beuel aufgestellt werden. Dank des fliegenden Helfers konnte das Projektteam einiges an Zeit sparen und zeitgleich Arbeiten im Gleisbereich weiter vorantreiben. Bis Ende 2025 bündelt das Ausbauteam zwischen Bonn und Troisdorf umfangreiche Arbeiten an Gleisen, Brücken, Bahnhöfen und Lärmschutzwänden, wobei die Inbetriebnahme des ESTW in Bonn-Beuel im August ein wichtiges Puzzleteil ist.


01.02.2024: Gleisbau für S13 gestartet!
Seit Anfang Februar ist der Fortschritt beim Ausbau der S13 unverkennbar. Zwischen Menden und Bonn-Vilich startete der Gleisbau. 11.200 Meter Schiene, 8.600 Schwellen und circa 22.000 Tonnen Schotter werden auf dem Abschnitt verbaut. (Bild 1)
Auch an der Eisenbahnüberführung am Vilicher Bach schreiten die Arbeiten voran. Wie schon an der an der Hammstraße und an der A 59 wird das Brückenbauwerk neben der Strecke errichtet und dann Ende 2024 in kurzer Zeit eingeschoben. Besonderheit am Vilicher Bach: Die Brücke wird zudem abgesenkt, um in die richtige Endposition zu gelangen. (Bild 2)


04.08.2023: Geschafft - Autoverkehr rollt wieder
Seit 11 Uhr rollt der Verkehr wieder über die A 59. Am Morgen begann der Abbau der Absperrungen und die Autobahn konnte pünktlich freigegeben werden. Danke für Eure Geduld!
10.07.2023: Meilenstein geschafft: Brückenteile für die A 59 eingeschoben
Die Brückenbauteile für die A 59 sind am Sonntag eingeschoben und heute Morgen erfolgreich "vereint" worden. Den Start machte das südliche Bauwerk, das bereits mittags seinen Standort erreicht hatte.
28.06.2023: Luftaufnahmen Baustelle S13 / A 59 nach Sperrung der Autobahn
Mit dem Fortschritt der Bauarbeiten verändert sich jeden Tag die Aussicht auf die Baustelle. Die letzten Luftaufnahmen zeigen die Phase kurz nach der Autobahnsperrung. Obwohl der Abbruch und die Erdarbeiten inzwischen schon wieder ein ganz neues Szenario vor Ort bieten, wollen wir Ihnen die Ansicht aus der Luft nicht vorenthalten.
25.04.2023: Vor Ort erklärt: Wie schiebt man eine Brücke in die Autobahn?
Teilprojektleiterin Bianca Kruse von der DB InfraGO AG erklärt vor Ort, wie die Arbeiten für den Brückeneinschub getaktet sind. Es geht unter anderem um sehr viel Erdaushub, der erst mal weg muss, damit Platz für die neuen Bauwerke entsteht.
